Dienstag, August 14, 2007

Playground. Love.

Single-Leben

Wir gingen nie auf einen. In unserer näheren Umgebung gab es solch eine Einrichtung einfach gar nicht. Aber da wir einen großen Garten hatten, hatten wir auch eine Rutsche und eine Schaukel. Mein Spielplatz. Wie viele Erinnerungen hängen daran. Als ich eine kleine Holzschatulle im Sandkasten vergrub und sie zwei Jahre später wieder, rein zufällig fand. Als ich mitsamt der Rutsche umfiel. Und ich von viel zu weit oben von der Schaukel absprung. Ich erinnere mich auch auf den Holzstoß, der jahrelang bei uns in der Wiese lag. Auf den wir kletterten, so wie auf die vielen Haselnusssträuche. Erinnere mich an den Bach, der neben unserem Haus vorbeifloss, in welchem ich fast zwei Mal im Krabbelalter hineingekrabbelt wäre. Erinnere mich, wie ich hinter dem Haus Sandspielen sollte, plötzlich verschwand, und meine Mutter mich einige viele bange Minuten später in unserem Auto auf der Rückbank schlafend fand, mit dem Radio an. Erinnere mich an den Basketballkorb, wo ich jeden Tag mehrere Bälle versenkte. Erinnere mich an die kleinen aufblasbaren Swimmingpools, denen meist nach dem ersten Kontakt mit einer unserer Katzen oder dem Nachbarshund, die Luft ausging. Meine Kindheitserinnerungen. Mein so called Spielplatz. Mein Playground. Meine Möglichkeit mich zu entfalten. Meine Möglichkeit auf die Nase zu fallen. Ein volles Tagebuch aus bunten Bildern. Hier in meinem Kopf. Ich könnte kein Buch darüber schreiben, denn ich wüsste nicht, was zuerst war. Wann ich was erlebt habe. Hab für diese Zeit eigentlich sowieso kein Zeitempfinden. Erst seit drei Jahren kann ich auf den Tag genau sagen, was ich wann gemacht habe. Ab dem zehnten Lebensjahr kann ich mich ungefähr an den Klassen orientieren. Aber alles vorher. Ich weiß nicht, wann was war. Es ist egal. In meinem Playground Life ist alles egal. Was zählte, war ich. Und die Nachbarskinder, die oft hier waren. Und meine Schwester. Als wir alle noch so klein waren, die Welt so groß, und unser Garten das Zentrum des Universums.

Seit ich meine Naturverbundenheit verloren habe, seit ich Schlangen nicht mehr sanft in die Hand nehmen kann, seit ich nicht mehr jeden Herbst die Haselnüsse sammle, seit ich nicht mehr jede freie Minute an der frischen Luft verbringe, fehlt es mir. Es fehlt mir diese Passion. Wo ich diese Leidenschaft wiederfand. In der Liebe. Ja, man könnte fast sagen: als mir die Natur egal wurde, wurden die Sexualität für mich interessant. Mit dem ersten Samenerguss konnte in unserem Garten sprießen und wachsen was wollte. Es war mir egal. Von dieser Zeit weg habe ich nur ganz wenige Erinnerungen. Ich weiß immer nur, wen ich wann meine Liebe schenken wollte. In wen ich verliebt war. Wann ich unglücklich war. Warum ich unglücklich war. Der Rest ist nur eine Schrift mit durchsichtiger Tinte. Nur sehr schwer lesbar. Und nun habe ich statt der Erinnerungen vom Spielplatz. Statt den Erinnerungen vom Playground Life schwimme ich nun in den Erinnerungen des Playground Love. Es sind schöne Erinnerungen. Wunderschöne. Aber irgendwann bin ich mal von der Rutsche, oder von der Schaukel gefallen. Oder auch in den Bach. Und da liege ich nun. Ich brauche neue Erinnerungen. Neue Momente, die sich in mein Gedächtnis einprägen. Einfach mal etwas Neues.

Gebloggt mit Flock

Samstag, Februar 24, 2007

hope you are happy

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neues blog-projekt - ab mitte märz

Samstag, Dezember 16, 2006

Freitag, Dezember 15, 2006

Close Your Eyes

Ich habe einfach jetzt gerade nicht die Kraft, dies alles zu erfassen. Nicht den Verstand, mit all dem klar zu kommen. Zuviel ist passiert, um es ungeschehen machen zu können. Doch wer redet hier von ungeschehen machen. Wie könnte ich es aus meinem Gedächtnis löschen. Die schönste Zeit meines Lebens. Der Traum, der für mich auf so überraschende Weise Wirklichkeit wurde. Der Traum, der in der Realität noch viel schöner ist. Ich kann es nicht realisieren. Auch wenn ich es wollte, und es wirklich versuchen würde. Vier Monate mit einem Menschen verbunden, gebunden zu sein. Das ist ... ein so wunderbares, ein so außergewöhnliches Gefühl.

Es ist schon unglaublich, wie wir diese vier Monate miteinander gelebt haben. Wie wir den Tanzkurs zu unserem Tanzkurs gemacht haben, wie die Bälle unsere Bälle wurden, wie du ein Teil von mir wurdest. Wie Gmunden uns gehörte. Wie Träume Wirklichkeit wurden. Wie die Realität zu schön war, um sie wirklich richtig wahrnehmen zu können.

122 Tage. Eine lange Zeit, ein kleiner Teil meines Lebens. Ich möchte keinen Tag von diesen einhundertzweiundzwanzig aus meinem Gedächtnis verschwinden lassen. Jeder Tag war für sich einfach nur schön. Ich weiß nicht, ob auch du so empfindest für mich, ich hoffe es schon, und ich glaube auch, es so zu bemerken. Wir sind nun wirklich ... wir. Nicht du und ich. Sondern wir. Du, meine erste Freundin, meine erste Beziehung, meine erste richtig große Liebe. Was ich mit dir schon alles erlebt habe, was ich mit dir noch alles erleben möchte. Was ich dir noch alles sagen möchte. Was ich dir nicht zu sagen traue.

Ich möchte noch so viele Tage mit dir verbringen. So viele schöne Stunden mit dir. Ich möchte, dass du bei mir übernachtest (und ich meine auch wirklich nur übernachtest; über den Rest denke ich gar nicht nach), ich möchte, dass wir gemeinsam ins Bett gehen, dass wir gemeinsam einschlafen, kaum bekleidet, wild umschlungen, dass ich morgens aufstehe, dass Sonnenlicht hereinlasse, du schläfst noch, ich richte dir das Frühstück her, und ... dann essen wir bei mir im Bett. Das möchte ich noch alles tun. Und ich hoffe, ich bekomme noch die Gelegenheit dafür ...

Donnerstag, Dezember 07, 2006

welcome to the black parade

ich habe in den letzten tagen immer viel zu wenig geschlafen ... von montag bis dienstag eine halbe stunde, und jetzt dann immer "nur" 6 stunden. eigentlich wollte ich gerade meinen verloren gegangenen schlaf nachholen. doch nun habe ich einige meiner word-dateien durchgelesen ... und bin auf die texte "ich hasse dich" und "in the arms of sleep" gestoßen. und deshalb habe ich beschlossen. den längsten eintrag in der geschichte dieses blogs zu schreiben. über was? mein leben.

es ist die zeit des advents. die von vielen so glorreich als zeit der ruhe propagierte zeit des wohl vorprogrammiertesten streites. in der adventszeit ist die agression und die lust zu streiten um einiges höher als in allen anderen zeiten vorher oder nachher.

ich habe mich ja bekanntlich mit meinem vater gestritten, habe danach 3 wochen kein wort mit ihm geredet ... dann wollte ich eigentlich nur wieder "hallo" und "morgen" oder "tschüss" sagen. weil ich viel mit meiner mama geredet habe, und sie mir gesagt hatte, dass auch er es irgendwie wieder wünscht, dass wir wieder zumindest etwas miteinander reden. und ich wollte es anfangs gar nicht. diese wenigen worte zu sagen. aber ... ich tat es. nach einigen tagen war wieder alles normal. wir sprachen "fast" normal.

aber gestern habe ich mich wieder mit ihm gestritten. wieder einmal. ich hasse ihn. er ist eines der größten arschlöcher, die ich je auf dieser welt gesehen habe. und leider ist er auch ... mein vater. oder nein, nennen wir ihn "erzeuger", "produzent" ... obwohl ihm das doch schon wieder zu viel zuspricht. ein vater war er nie. er hat es vielleicht des öfteren versucht. aber ... er hat es nie geschafft.

ich rede wieder nichts mit ihm, und ich möchte das jetzt auch mehr wochen, und monate durchziehen. ich dachte, er sollte etwas lernen, er sollte begreifen, dass er nicht handgreiflich werden kann gegen mich (nein, er hat mich nicht geschlafen, er hat mich nur brutal gegen die wand gedrückt, zu einem zeitpunkt, wo ich noch gar nicht wusste, was der sinn dieses streites war). er hat nichts gelernt. und er legt auch nicht darauf wert, dass ich mit ihm rede.

okay, familienteil 4 - mein papa: arschloch ...

so, nun zu meiner schwester. sie ist dumm, beschissen und absolut unreif. ich darf von unreife nicht reden, ich bin 18 und drehe solche filme wie "adi tschetin superstar auf dem bauernhof" ... aber trotzdem ... meine schwester ist 21, hat ein kind ... aber nichts dazugelernt. sie ist dumm wie zuvor. und sie hat mit sicherheit einen niedrigeren intelligenzquotienten ... tut mir leid, das klingt jetzt vielleicht hochnäßig von mir, aber sie wirkt auf mich einfach nur ... dumm. mit ihr streite ich mich auch einigermaßen oft ... und ich rede nur mehr die wichtigsten worte.

familienteil 3 - meine schwester: arschloch, dumm

nun zum timi. er ist der sonnenschein in unserer familie. immer gut aufgelegt. meistens ein lächeln auf dem gesicht. immer für einen spaß zu haben. und er mag mich, auch wenn er mich heute in die nase gekratzt hat. er mag mich, meine haare, meine brille (wenn ich sie auf habe), mein la-le-lu ... mich. er ist wahrscheinlich noch zu klein. deswegen mag er mich.

familienteil 2 - mein neffe: noch zu klein um mich zu hassen

und nun zu meiner mama. sie ist ... die konstante in der familie. sie trägt die lasten aller, jeder lässt seinen frust an ihr aus. sie kann sich meistens nicht mehr helfen, und oft anerkennt man ihre arbeit, ihr leben nicht. sie lebt für die familie. nicht so wie teil 4 und 3. sie ist die familie. wenn ich ein die "familie leitner, kufhausstraße" denke ... dann fällt mir zuerst meine mama ein. mein papa und meine schwester sind beiwerk. sie sind nicht unbedingt nötig. wenn sie nicht da wären, würde es auch nicht auffallen. aber ja, meine mama ... wirft mir jeden streit mit meinem papa vor. jeden streit mit meiner schwester. ich streite mich auch oft mit ihr. aber das wird immer wieder passend. ich möchte nicht meine mama sein. ein solch schweres leben, wie sie hat ... das möchten nur die wenigsten haben.

familienteil 1 - meine mama: die familie

und nun möchte ich zu meinen freunden kommen. fangen wir einmal bei denen an, mit denen ich fast täglich kontakt habe.

lukas ... ihr kennt ihn ja. wir kommen uns schon öfters in die haare. aber wir sind auch schnell wieder draußen, was bei dem haarvolumen vom lucky doch sehr überrascht.

stefan ... mein linker, linker platz ist frei ... ;-) ... er ist mr. gehirnaussetzer nr. 1 ... und wir schreiben gerade immer die gleichen schularbeitennoten, geben matheschularbeiten zur gleichen zeit ab (80 minuten zu früh) ... zurzeit die wichtigste männliche person in meinem engsten freundeskreis. nichts für ungut lukas, aber mit dem stefan gehts einfach besser.

elli ... ja, meine beste freundin. ja ... immer noch. jetzt, wo wir wieder eine wunderbare freundschaft haben ... mit sinnlosen lachanfällen, dreharbeiten zum näga ... und ... tollen gesprächen über alles ... das wunderbare sonntags-nachmittags-gespräch.

rosa ... immer öfter sehe ich sie jetzt. immer wichtiger wird sie mir. der kreis, der freundeskreis ... sie kommt noch weiter hinein. das finde ich schön ...

laura ... mit ihr habe ich mich gestern gestritten. ich war leicht reizbar, bin es immer noch, ich bin gerade nicht sehr gut drauf. aber ja, es ist cool mit ihr über alles und jeden ;-) zu reden ...

andrea ... auch mit ihr habe ich mich gestritten. nun passt wieder alles ... das gute, ich kann nie jemandem lange böse sein. die wichtigste montags-kino-film-schauerin ... :D

und nun zu den leuten, mit denen ich mehr zu tun hatte, wo aber der kontakt bis auf wenige momente abgebrochen ist.

susi ... wann haben wir uns eigentlich das letzte mal so richtig gesehen. wann sind wir zum letzten mal zum reden gekommen. alleine. wie geht es dir eigentlich. was machst du die ganze zeit. gibts dich überhaupt. ich finde es extrem traurig, dass gerade du jetzt irgendwie ... ja, ich hasse es, das der sommer vorbei ist. dass wir nicht mehr am see liegen können. das ... der sommer meines lebens vorbei ist. ich vermisse dich.

magdi ... die schule verhindert irgendwie alles, der kontakt zu vielen freunden bricht ab. obwohl ich das überhaupt nicht will. doch obwohl es besser zu werden schien, wir wieder einmal ein langes gespräch hatten, ist jetzt schon wieder viel zu lange eine flaute. ich hoffe, das wird wieder.

das sind meine wichtigsten freunde. auch mit dem zachi ist es irgendwie gebrochen. mit der lea. mit ... so vielen leuten, die im sommer alles für mich waren. die meine familie waren. aber vielleicht musste das ja auch so kommen, wie es in meiner familie passiert ist ...

nun zu meiner liebe. es gab probleme. wahrscheinlich / vielleicht gibt es die noch immer. ich ... ach vergessen wir das ganze. es gab riesige probleme. hoffentlich passt jetzt wieder alles. ich liebe dich, maria ... if i lay here, if i just lay here, would you lie with me and just forget the world ... ;-) ...

schule. okay, 6 schularbeiten ... davon 2 positive. deutsch, 5 und 2. französisch 5. latein 5. mathe 5. englisch 3. super, oder? chemie? 5. physik? glaube ich auch 5. das leben ist schön. ich möchte, dass wieder sommer ist. dass wieder ein sommer wie dieser ist. ich möchte wieder leben können. ich möchte wieder ich sein können. ich möchte lebe.

was könnte ich nocht schreiben. ich versuche einmal eine geschichte.

"i don't love you"


er gab ihr einen kuss auf die wange. und ging. ohne sich umzudrehen. sie blieb stehen, presste die lippen fest zusammen und eine träne bildete sich in ihrem auge. langsam ronn sie die nase hinunter, die oberlippe und wurde schließlich von ihrer hand weggewischt. hatte er das wirklich gesagt? wie konnte er das nur. was fällt ihm denn überhaupt ein. ihre beine knickten ein. sie brach förmlich zusammen. und als sie ihr gesicht in ihre hände warf begann sie zu weinen ...

er ging weiter. konnte nicht fassen, was er da gesagt hatte. sollte er noch einmal kehrt machen, sollte er seinen ausspruchen revidieren, sollte er sagen, er habe es nicht so gemeint? konnte er sie in diesem zustand alleine zuhause lassen. er stieg auf sein moped auf, setzt sich den helm auf, und fuhr los. er wollte nicht nachhause. mit seinem zuhause verband ihn nichts mehr. er hatte das bekannte "garden-state-gefühl" ... das gefühl, dass man irgendwann einmal in seinem leben fühlt. das gefühl, in dem man denkt, dass sein zuhause, das wohlbehütete zuhause, nicht mehr seine heimat ist. der er nicht mehr willkommen ist. so in der art ca. dieses gefühl hatte er schon lange. aber er musste dort wohnen bleiben, wie sollte er sonst über die runden kommen.

wo sollte er hinfahren? er wusste es nicht. und doch fuhr er los. schließlich blieb er an einem kleinen see stehen, stieg ab, legte seinen helm daneben hin. und ging zu diesem see hin. ein steg war dort. und er ging auf ihn zu. niemand außer ihm war zu sehen. rechts von ihm war ein volleyballplatz. doch er war leer und zugedeckt ... es war halt doch schon herbst. zwei bänke versperrten den weg zum steg, aber mit etwas geschicklichkeit konnte er rundherumgehen. als er endlich am steg angekommen war, dachte er zurück. an den sommer. an sein "normales" leben, jenes vor 4 monaten. die zeit von mai bis september, wo seine heimat der see war. wo er abwechselnd eigentlich bei verschiedenen freunden wohnte. die zeit, in der sein leben noch lebenswert war, in dem er seine freunden fast täglich sah. in den tagen, in denen die beziehung noch so frisch war, dass jeder tag etwas neues gebracht hat. jetzt war es so, dass sie sich nur noch wenige tage gesehen haben. vielleicht einmal in der woche. und dann waren sie auch nicht allein. manchmal freute er sich auf einen tag mit ihr, und sie ... ging irgendwo anders hin.

was er gesagt hat? nein, er hat nich "i don't love you" gesagt. das ist nur gerade der song, den ich höre, während ich diesen text schreibe. von my chemical romance. das ist alles. was er wirklich gesagt hat? ich weiß es nicht. ich habe nur drauf losgeschrieben.

ich möchte jetzt schlafen, morgen soll ich singen, um 9 uhr. es wird bald mitternacht, ich möchte noch "elementarteilchen" von michel houellebeq und "dr. jekyll und mr. hyde" auf englisch lesen. ich lesen zurzeit nur mehr. für die matura, für mich. zum spaß. ich liebe zurzeit das lesen.

ich bin zurzeit leicht reizbar. ich werde schnell laut. ich schlage ohne grund mit voller wucht mit der faust gegen die wand. ich sage sachen, die ich nicht sagen wollte. ich fühle mich sofort persönlich angegriffen. das leben mit mir ist nicht leicht. vor allem zurzeit nicht.

das war es nun, das soll mein längster eintrag sein. er ist nicht besonders sinnvoll. morgen schreibe ich mehr. und auch mehr sinnvolles.

in the arms of sleep

don't try to understand me ... it's too difficult for you. don't speak to me, if you don't know me at all. don't think, that you know me, when you only see me every day. i'm not that funny guy, everybody's thinking of. not at all. i have a totally different way to live my life. but you aren't interested in these things. and for that, i hate you.

ich hasse dich

diesen text habe ich gerade auf meinem pc gefunden. ich habe ihn letzten september geschrieben, während dem großen streit zwischen elli und mir. interessant ... ja, jetzt ist er eigentlich nur noch .... interessant.


Ja,es geht mir beschissen

Ja,es ist wegen dir

Doch davon willst du nichts wissen

Sonst wärst du sicherlich hier

Bei mir

Ich finde es ungerecht, dass du es so hinstellst,als wäre ich daran schuld, dass es dir beschissen geht. Ich denke, du hast viel selbst dazu beigetragen, dass es dir jetzt so geht, wies dir geht. Was ist überhaupt passiert, dass es jetzt so ist, wie es ist. Ja, es ist beschissen. Ja, es scheint leicht besser zu werden. Und ja, ich glaube, dass es bald wieder schlechter wird. Warum ich das glaube? Weil du wieder wegen einer kleinen Kleinigkeit, wegen etwas, was du falsch verstanden hast, auszucken wirst, nicht mehr mit mir sprechen wirst, dich von mir abwenden wirst.

Es ist falsch, nur dem anderen die Schuld zu geben, und einen Song, der den Refrain "Ich hasse dich" beinhaltet, einem besten Freund (ich hoffe doch, dass wir immer noch allerbeschte Freunde san) zu widmen, oder sagen mir auf ihn abzuzielen ist irgendwie schon gemein. Mir gehts auch ned unbedingt super. Okay, mir gehts auch beschissen. Aber ich finde es einfach ungerecht, dass ich an unsere Misére schuld bin. Du willst doch immer alles von mir wissen, du gibts niemals ruhe, wenn ich etwas vor dir verheimliche. Und, das, was ich vor dir verheimliche, ist eigentlich keine große Sache ... ich bin mir nur bewusst, dass du da vollkommen anderer Meinung bist. Und deswegen kann ich einfach nicht mit dir drüber reden. Und weißt du, warum ich letzten freitag nicht gekommen bin? nein, nicht weil es mich nicht gefreut hat ... sondern aus trotz. Über zweite zu erfahren, dass etwas bei dir ist ... und dann mich so fragen, als ob das e selbstverständlich wäre, dass ich es wissen müsse ... nein, das brauchte ich sicher nicht.

Ich weiß nicht genau, was das Problem zwischen uns zurzeit ist. Vielleicht unsere Vergangenheit, vielleicht auch der Ausspruch über "ich habe dich während der zwei wochen vermisst" ... "ähm ... hust ..." . Wenn es letzeres ist, dann hast du mich einfach falsch verstanden. Ich bin einfach nur der Meinung, dass uns dieser Abstand gut getan hat ... du siehst es ja, wie es ist, wenn wir aufeinander treffen. okay, früher war das anders. früher war alles besser. früher waren wir freunde, freunde fürs leben, freunde, die keiner trennen konnte, freunde, über die man sprach, freunde, von denen jeder wusste, dass sie freunde sind. Einfach Freunde, wie man sie sich eigentlich nicht besser vorstellen konnte. doch dann ist es halt passiert ... 8 ... 9 mal ... es war dann mehr als freundschaft. es war liebe, liebe, die aber über die freundschaft hinausging, und dir aber zu wenig für eine beziehung war. das wollte ich nicht. wie ich dir schon einmal sagte, ich wäre für eine beziehung aufgeschlossen gewesen .... ich schon. Aber wenn es so geblieben wäre, wie es war, dass hätte ich nicht länger ausgehalten.

was ich jetzt will, ist freundschaft. Freundschaft wie wir sie schon einmal hatten. Freundschaft, die auch bei kleinen auseinandersetzungen höchstens zu einem lachanfall führt (ja, so war es einmal bei uns). Ein freundschaft, die keiner trennen kann ... außer wir selbst. und ich muss dir sagen, du bist mir wichtig. du bist sicherlich eine der wichtigsten personen in meinem leben. aber ich muss auch vor dir geheimnisse haben können. ich muss auch neben dir einen kumpel haben können, mit dem ich vielleicht darüber schon rede, was ich dir verheimliche. du musst einfach verstehen, so, dass es nur dich, und sonst keinen gibt, so ist es sicherlich nicht. ich bin ein mensch, der freunde braucht. Ich habe dich, als meine wichtigste freundin vielleicht sogar schon verloren. aber ich brauche dich, ich brauche dich, genauso wie ich meine dani, meine andi oder meinen datsch, meinen lucky brauche. jemanden, der zu mir hält, der mich stützt, der mit mir lacht ... oder der einfach mit mir spricht.

du weißt, dass es für mich das schwerste ist, wenn jemand nicht mit mir spricht. und ich finde es deswegen auch eine so unglaubliche gemeinheit, als du einige stunden kein wort mit mir gewechselt hast.

Aber ist es eigentlich nicht traurig, wie sich alles entwickelt hat. Von einer normalen Freundschaft (schuljahr 2003/04) zu einer unglaublichen Freundschaft (04/05) hin zu einem kompletten chaos. streiten wir uns denn nicht über die kleinsten dinge. über dinge, die uns in einer unglaublichen Freundschaft gar nicht besorgt hätten, oder über die wir normal hätten reden können. ja, zeiten ändern sich, aber ich denke nicht, dass menschen sich so ändern können. ich glaube, ich habe mich nicht verändert ... außer, dass ich jetzt neben dir einen vergleichbaren Freund, die dani habe. Mit der ich auch über alles rede, mit der ich auch gerne Zeit verbringe, mit der ich auch fast täglich telefoniere, ICQe ... das hat sich meinerseits geändert, aber wenn dich das stört, denke ich, dass du wirklich ein Problem hast. Denn dann würde ich mich sicherlich sehr eingeengt fühlen, wenn du von mir verlangen würdest, dass ich auf meinen kumpel verzichten solle.

wir sind auch alle nur menschen. menschen. keine instinktfolgenden tiere, gehirngesteuerte menschen sind wir. und gerade deswegen fällt es uns vielleicht so schwer, einen streit wieder abklingen zu lassen. weil wir mit aller gewalt versuchen, unseren willen durchzusetzen. ich denke, wir beide sind riesige sturköpfe. wir wollen unser ding durchsetzen ... aber was wollen wir eigentlich.

Ist es nicht so, dass wir beide eine Freundschaft wie früher wollen? Eine so geniale Freundschaft wie früher? Wo wir über alles sprechen, über naja, fast alles ... wo wir auch geheimnisse voreinander haben konnten, wo wir auch einmal mit jemand anderen zeit verbringen konnten, wo wir auch einmal etwas falsches sagen konnten, oder falsch verstehen konnten. wo nicht jeder kleinste kritikpunkt am anderen zu einem zoff führt, wo dann eine woche nicht miteinander gesprochen wird.

Denn da alle liebenden innerlich noch Kind,

Und da die die reinen Herzens handeln unsere grössten helden sind,

Rett' ich die Welt mit deiner Liebe in mir,

Denn ich bin für dich da, nein ich bin wegen dir hier,

Da dir die Fähigkeit zu lieben geblieben ist,

und die Kraft zu Vergeben ein Bestandteil deines Lebens ist,

wurde ich erweckt und was tief in mir schlief,

Führt nun Feder und schreibt dir diesen Liebesbrief.

Die Kraft zu vergeben ... haben wir die? dass wir die fähigkeit zu lieben verleiht bekommen haben, wissen wir. vielleicht auch die fähigkeit zu hassen, aber können wir auch vergeben? und haben wir jemals versucht, mit reinem herzen zu handeln? Und es stimmt, ich bin für dich da, ich bin wegen dir hier. Ich schreibe diesen langen eintrag, weil es mir einfach so wichtig ist. Ich will dich nicht verlieren, ich will wieder ein normales verhältnis mit dir haben. Ich will wieder geheimnisse haben können, ich will wieder dein bester freund sein, ich will wieder der mann ein deiner seite werden. einer, der mit dir am 4. mai nacktbadet, oder einer, der im SB unter der Dusche (SB) macht ... oder einer der in deinem bett liegt, Coldplay horcht, und lächelnd daran zurückdenkt, was bei dem song schon alles passiert ist. wir haben viel erlebt, vielleicht bzw. wahrscheinlich zu viel. aber wie gesagt, können wir auch vergeben? haben wir die kraft dazu

Oder willst du einfach nicht. Reicht es dir? willst du jemand anderen als besten freund. dann bitte ändere den Song in deinem "Über mich" text. Und eines möchte ich dir noch sagen, das "Das beste" von silbermond, als ich das zum ersten mal hörte ... ich dachte nicht an dich. und jene, an die ich gedacht habe, darum geht es auch in meinem geheimnis. als denk einmal nach, wann ich mit diesem song angefangen habe ...

ich kann mir schon vorstellen, dass du wissen willst, warum es mir zeitweise schlecht geht (leider vor allem am wochenende) ... aber das ist etwas, mit dem ich mit mir bedenken will, bzw. wo ich mit da dani spreche.

ich hoffe du liest diesen text, ich hoffe du verstehst diesen text, ich hoffe du nimmst diesen text ernst .... und ich hoffe weiters, dass unsere freundschaft wieder zu dem wird, was sie schon einmal war.

Donnerstag, November 30, 2006

drowning


"they call her mississippi" ... der letzte song meiner train-cd wiederholt sich immer und immer wieder ... das melancholische theme zieht auch mich hinein. in eine art trance, mit gelegentlichen texteinschüben. ich bin elendiglich müde, bekomme aber irgendwie kein auge zu. ich möchte schlafen, ich weiß ehrlich nicht mehr, was ich jetzt noch, und in diesem zustand machen soll. ich habe heute ungefähr 6 normale kaffees getrunken, mich außer einer großen mahlzeit nur von obst ernährt. ich bin irgendwie ausgelaugt. und durch den kaffee dazu verdonnert, wach zu bleiben.

in der schule geht es voran. nach 3 negativen noten habe ich heute meine erste positive erhalten. ein befriedigend in englisch. überraschenderweise. deutsch habe ich mir gestern auch ausgebessert. latein und französisch sind nun noch die leidigen fächer. und wenn ich die mathe-schularbeit verhaue (montag), was ich aber voraussichtlich nicht werde, wäre das dann mein drittes hauptfach mit tendenz in richtung nicht genügend. und dann gäbe es da noch geschichte, physik und ... chemie. aber irgendwie bekomme ich jetzt auch lust, etwas zu tun für die schule. schön langsam. schön langsam lerne ich auch freiwillig. schön langsam kann ich mir auch alles einteilen.

und dank des kaffees schlafe ich auch nicht mehr am nachmittag, so wie ich es nun die letzten wochen eigentlich stets getan habe. ich bin munter. lese, lerne oder schreibe. und sogar nachts liege ich noch munter im bett. es ist eine physische anstrengung denke ich, aber es hilft mir weiter in diesem beschissenen teufelskreis aus lernen, lernen und wieder lernen.

Samstag, November 18, 2006

Mittwoch, November 15, 2006

lost in you

foo fighters hören. im blog dashboard confessional schreibend. ich bin wieder da.



3 monate. ja, es sind drei monate. und ja, es ist schon ein monat vergangen, seit dem eintrag "so long, so long" ...

3 monate. drei wundervolle monate. drei traumhafte monate. sie waren unglaublich. unvergesslich. so wunderschön. so ... einzigartig.

ich liebe dich, maria, jeden tag mehr und mehr. ich liebe dich einfach.

Samstag, November 11, 2006

the swiss army romance


ich sitze hier. es ist zehn uhr. seit einer stunde bin ich wach. der tag ... wird ... langweilig. bis auf den nachmittag, da gibts wieder chor und einkaufen möchte ich vorher auch noch. was ich heute abend machen werde? ich weiß es nicht. am liebsten gar nichts.

oh, gott ... ich habe geträumt. und jetzt erst kapiere ich, was ich geträumt habe. okay. ich glaube, wir waren bei meiner oma. ich habe mit meinem papa geredet. ja, ich habe mit ihm geredet. und dann ... im vorhaus haben meine schwester und ich geredet, sie wolle noch schnell fortgehen, ob ich mitgehen möchte, in die l'bar. das ist eher unrealistisch. dass ich mich mit beiden so gut verstehe. aber ich glaube, das war weihnachten.

das bild bei screaming infidelities hat mir einfach so gut gefallen. ich bin nicht allein. nur manchmal fühle ich mich einsam. das habe ich dann oft auch mir zuzuschreiben. das ist schon okay. oh, ich höre gerade "dusk and summer", den einzigen akustischen song der dashboard confessionals auf ihrem neuen album, eben "dusk and summer". ein wunderbarer, schöner song mit der akustikgitarre.

... but you've already lost ...

Donnerstag, November 09, 2006

so impossible

die republikaner verlieren bei den midterm-wahlen. die klimt-bilder werden um millionen versteigert. viele tote bei milizenangriff in tschad. jahrestag von der reichsprogromnacht, der grenzöffnung zwischen brd und ddr, und der ermordung des letzten opfers von jack the ripper.

und ich? ich sitze zuhause. meinen blick nach vorne gerichtet. all das interessiert micht nicht. ich. ich. ich bin krank. ich fühle mich ... krank. ich habe zwar nur schnupfen und husten. doch irgendwie fühle ich mich nicht wohl. obwohl es mir viel besser geht. viel besser noch, als vor ein paar tagen. und trotzdem, all dass, interessiert mich nicht im geringsten. ich sitze einfach da. wie automatisch flitzen meine finger über die an meinem notebook angesteckte tastatur. ich bemerke eigentlich nur durch den blick auf den bildschirm, was ich eigentlich schreibe. coldplay kommt aus meinen boxen heraus. a rush of blood to the head. amsterdam. den letzen song.

ich freue mich auf morgen. ich habe schularbeit. französisch-schularbeit. und ich habe noch nichts gelernt, den einen zettel, den ich mir eigentlich anschauen wollte, ich finde ihn nicht. ich suche zwar später noch weiter, aber ...

warum ich mich auf morgen freue? weil ich maria wieder sehe. zum ersten mal seit dem montag. eine lange zeit für uns. aber wir beide hatten in letzter zeit so unglaublichen stress, schule, anderweitig. aber dafür ist die vorfreude jetzt um einiges größer als normalerweise. ich habe irgendwie eine blockade, meine gefühle im allgemeinen niederzuschreiben. früher schrieb ich, wie es mir geht, in diesem blog. jetzt kann ich es nicht mehr. ich weiß nicht wieso.

zum letzten mal viel schreiben konnte ich bei einer persönlichen nachricht für die maria. und da schrieb ich mir auch wirklich alles von der seele. was es war? befreiend.

Dienstag, November 07, 2006

vindicated


in den letzten zwei wochen insgesamt 9 tage frei. und trotzdem nie die zeit gefunden in meinem blog "dashboard confessional" einen eintrag zu machen. vindicated. ich bin bestätigt. i am selffish. i am wrong. and i'm seeing in me the things you swore you saw yourself so clear.

in den letzten 5 freien tagen kam ich fast nie mehr ans tageslicht. meistens sah ich mir einige dvds an, die ich dann auf movies inside verewigte. oder ich horchte musik. dich ich dann auf music inside verewigte. oder ich las (bald auf books inside)oder ich schlief. oder ich war bei der maria. oder betrunken. das war meine letzte woche.

ich weiß nicht. ich fühle mich scheiße.

Sonntag, Oktober 15, 2006

so long, so long

heute. heute vor 2 monaten. war ein so wunderschöner tag. so unglaublich. so geheimnisvoll. so voller erwartungen. ein tag an dem ein traum war wurde. an dem alles begann. genau vor 2 monaten. 61 tagen. vielleicht findet ihr diese hürde, das zweimonatige, für nichts besonderes. für mich ist es aber etwas unglaubliches. das waren die mit abstand schönsten 61 tage in meinem leben. voller überraschungen. voll liebe. wenn ich jetzt an all das zurückdenke, bekomme ich sogar jetzt noch eine gänsehaut, weil einfach einige momente so ... unglaublich waren. danke maria, für dieses leben, wie ich es jetzt führe. danke.